Schach: Saison 2014/15, Spieltag 9
Landesklasse West: SV Randspringer Bad Salzungen I -
ESV Lok Meiningen I
5
: 3
Bezirksliga Süd: SC Rochade Steinbach-Hallenberg-
ESV Lok Meiningen II 3,5 :
3,5
Kreisliga Süd: VfB 1919 Vacha II - ESV Lok Meiningen
III 1,5 :
2,5
Eine
entspannte letzte Runde
stand für die Meininger Schachspieler an. In allen drei Ligen
war das
Saisonziel „Klassenerhalt“ schon sicher erreicht bzw. nur noch
theoretisch
gefährdet (Bezirksliga).
Dennoch war
bei den Aktiven,
die letztendlich die Bretter besetzten, trotzdem keine sehr
gute Stimmung
vorhanden, da auch ein (zumindest für die eigene Mannschaft)
belangloser
Spieltag schon im Sinne sportlicher Fairness ernsthaft
angegangen werden
sollte. Schlecht kommunizierte und sehr kurzfristige Absagen
(teilweise am
Vorabend) sind für Mannschaftskameraden und besonders
Mannschaftsleiter keine
schöne Angelegenheit. Hier muss im nächsten Jahr nachgebessert
werden!
Landesklasse West: durch die vielen Ausfälle bedingt, erschien ein
Punkten in Bad
Salzungen nahezu unmöglich. Zu groß war der
Leistungsunterschied an den letzten
drei Brettern, an denen die Meininger dank der
Personalsituation den jüngsten
Nachwuchs einsetzte. Schon bald standen auch die drei Eleven
Bao Anh Lo, Georg
Lehmann und Paul Grube (Bretter 6 bis 8) offenbar beeindruckt
von der
„gefährlichen Gegnerschaft“ deutlich schlechter. Die gute
Nachricht dabei war
jedoch, dass alle drei kämpften und den sämtlich wesentlich
stärkeren
Kontrahenten viel mehr Mühe machten, als nach dem doch recht
einfachen Anfang
gedacht. Auch die restlichen Spieler unterlagen in der
Begegnung keinerlei
Mannschaftsdirektiven, jeder war angehalten, für sich eine
gute Partie zu
spielen, wenn möglich natürlich erfolgreich. Erfreulicherweise
gelangen so
Lehmann (Brett 1) und Holland-Cunz (5) zwei sehr schön
herausgespielte Siege.
Für ersteren ein schöner Erfolg nach durchwachsener Saison,
für Holland-Cunz
gleich der dritte Sieg in Folge. Jörges (2) behielt mit dem 7.
Remis im 7.
Einsatz seine weiße Weste. Insgesamt eine gute Saison. Jan
Grube (4) konnte
auch noch einen halben Punkt beisteuern, kann aber mit seiner
Saisonleistung
nicht komplett zufrieden sein. Rosenberg (4) musste nach
langem Kampf gegen
Altmeister Schulz kapitulieren, was seine Saisonleistung von
fast 50 % nicht
schmälert. Die mit Abstand beste Performance über die Saison
hat allerdings der
erst 17-jährige Richard Scheftlein, der, meist am ersten Brett
spielend,
hervorragende 83 % aufweisen kann. Endplatzierung 5 bedeutet
für die Meininger
einen soliden Mittelplatz, allerdings wäre etwas mehr möglich
gewesen.
Bezirksliga Süd:
Im Saisonfinale trat die Mannschaft nur zu sechst an, da die
letzten
kurzfristigen Ausfälle nicht mehr zu ersetzen waren. Umso mehr
ist der
gewonnene Mannschaftspunkt zu würdigen, da ein Start mit solch
einen Handicap
für die Moral nicht wirklich hilfreich ist. Latka knöpfte am
dritten Brett
einem hohen Favoriten ein Remis ab. Die Ersatzleute Grundei,
Kümpel und Semisch
(Bretter 6 bis 8) gewannen sicher gegen die von den
Steinbachern eingesetzten
Nachwuchsspieler. Mit diesem überraschenden Ergebnis sicherten
sich die
Theaterstädter immerhin noch Rang 7 im Endtableau. Das
Saisonziel Klassenerhalt
wurde somit sicher erreicht.
Bezirksklasse Süd: in der letzten Begegnung kamen drei Nachwuchskräfte
zu einfachen
Unentschieden. Da Mannschaftsleiterin Henke keinen Gegner
hatte, wurde gar der
Mannschaftssieg verbucht. Insgesamt eine erfolgreiche
Übungssaison.