<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Saison 1994/1995 on schach|meiningen.net</title><link>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison94-95/</link><description>Recent content in Saison 1994/1995 on schach|meiningen.net</description><generator>Hugo</generator><language>de-DE</language><lastBuildDate>Fri, 01 Jul 1994 00:00:00 +0000</lastBuildDate><atom:link href="https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison94-95/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Runde 6</title><link>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison94-95/bericht6/</link><pubDate>Fri, 01 Jul 1994 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison94-95/bericht6/</guid><description>&lt;div class="archive-legacy"&gt;
&amp;nbsp;
&lt;br&gt;ESV Lok bezwingt Tabellenzweiten Benshausen
&lt;p&gt;Durch eine starke Mannschaftsleistung besiegten die Meininger Schachspieler
in der 6.Runde der Bezirksliga S&amp;uuml;dth&amp;uuml;ringen den Tabellenzweiten
Benshausen mit 5:3 und behaupteten dadurch ihren Platz im Mittelfeld.
&lt;br&gt;Peter Lehmann nahm am 3. Brett das Remisangebot von D. Ansch&amp;uuml;tz&amp;nbsp;
im 11. Zug bei leicht schlechterer Stellung an, was sich bald als sehr
klug herausstellte. Uwe R&amp;ouml;&amp;szlig;ner am 2. Brett warf T.Lapp schon
im 2. Zug aus dem &amp;acute;Buch&amp;acute; und bekam durch einige ungenaue Z&amp;uuml;ge
seines Gegners schnell eine Gewinnstellung, die im 21.Zug zur Aufgabe seines
Gegners f&amp;uuml;hrte. Am 7. Brett begann Walther Friedrich gegen M. Reu&amp;szlig;
im 15. Zug einen K&amp;ouml;nigsangriff, den dieser nicht parieren konnte und
deshalb die Partie im 30. Zug aufgab. Axel Lehmann hatte am ersten Brett
gegen R. Schneider keine M&amp;uuml;he, seine Partie remis zu halten, schon
im 8. Zug kam es zum Damentausch. Da sich keiner im weiteren Spiel eine
Bl&amp;ouml;&amp;szlig;e gab, einigte man sich im 19. Zug auf das Unentschieden.
Durch diesen Blitzstart f&amp;uuml;hrte Meiningen bereits mit 3:1. Doch dann
kam der erste R&amp;uuml;ckschlag. Joachim Grube hatte sich am 6. Brett gegen
Fischer eine glasklare Gewinnstellung erarbeitet: ein Freibauer auf der
6. Reihe, durch die eigene Dame unterst&amp;uuml;tzt und vom gegnerischen K&amp;ouml;nig
nicht mehr zu erreichen. Im 30. Zug jedoch berechnete er ein Schachgebot
der schwarzen Dame nicht richtig und mu&amp;szlig;te die Partie sofort aufgeben.
&lt;br&gt;Benshausen war damit noch einmal auf 3:2 herangekommen. Ein wahres
Zeitnotdrama entwickelte sich dann am 5. Brett. Jan Grube hatte gegen J.
Langenbein f&amp;uuml;r die ersten 11 Z&amp;uuml;ge bereits 70 Minuten (!) verbraucht.
Im 26. Zug beging Langenbein jedoch in hochgradiger Zeitnot (nur noch 3
Minuten standen ihm f&amp;uuml;r die restlichen 15 Z&amp;uuml;ge zur Verf&amp;uuml;gung)
den spielentscheidenden Fehler. Jan (der selbst nur noch 1,5 min Zeit hatte)
konnte dadurch seinen Gegner in 3 Z&amp;uuml;gen matt setzen, was sich dieser
jedoch nicht mehr zeigen lie&amp;szlig; und sofort aufgab. Meiningen konnte
damit seine F&amp;uuml;hrung auf 4:2 ausbauen, das Unentschieden war schon
einmal gesichert. Aus den restlichen beiden Partien ben&amp;ouml;tigte man
nur noch einen halben Punkt zum Sieg. Vera Latka erspiete sich am 7. Brett
gegen R. Oeckel in einer spanischen Partie sehr schnell die klar bessere
Stellung und gewann im 24. Zug einen Bauern. Auf der Suche nach Gegenspiel
unterlief dem Bensh&amp;auml;user dann noch ein krasser Fehler, den Vera jedoch
nicht ausnutzen konnte. Anschlie&amp;szlig;end verflachte die Partie mehr und
mehr und man einigte sich auf Remis.
&lt;br&gt;Da zu diesem Zeitpunkt der Kampf schon entschieden war, mu&amp;szlig;te
Heinz Tolksdorf, mit 75 Jahren der Senior der ersten Mannschaft am 8. Brett,
nicht mehr k&amp;auml;mpfen und konnte sich in ausgeglichener Stellung mit
seinem Gegner auf Remis einigen. Damit stand der 5:3 Erfolg f&amp;uuml;r Meiningen
fest.
&lt;br&gt;In den letzten 3 Spielen, die mit Lauscha, Schmalkalden&amp;nbsp; und Bad
Salzungen II vermeintlich leichte Gegner bringen, geht es f&amp;uuml;r den
ESV vor allem darum, sicher zu punkten, ohne in dieser ausgeglichenen Liga
den Gegner zu untersch&amp;auml;tzen. Denn kurioserweise steht die Abstiegsregelung
noch nicht fest. Bedingt durch die Kreisreform in Th&amp;uuml;ringen und den
Ergebnissen in den &amp;uuml;bergeordneten Ligen steigt im ung&amp;uuml;nstigsten
Fall sogar der 6. der Bezirksliga ab.
&lt;p&gt;Die restlichen Ergebnisse: Steinheid-Schmalkalden 2,5:5,5; Breitungen-Gehren
2,5:5,5; Schweina-Barchfeld 3,5:4,5; Bad Salzungen II-Lauscha 4:4
&lt;p&gt;Die Tabelle:
&lt;br&gt;&amp;nbsp;1. Breitungen&amp;nbsp; 25,5 9:3
&lt;br&gt;&amp;nbsp;2. Benshausen&amp;nbsp; 27,5 8:4
&lt;br&gt;&amp;nbsp;3. Barchfeld&amp;nbsp; 24 8:4
&lt;br&gt;&amp;nbsp;4. Gehren&amp;nbsp; 26 7:5
&lt;br&gt;&amp;nbsp;5. Meiningen&amp;nbsp; 24,5 6:6
&lt;br&gt;&amp;nbsp;5. Steinheid&amp;nbsp; 24,5 6:6
&lt;br&gt;&amp;nbsp;7. Lauscha&amp;nbsp; 22,5 6:6
&lt;br&gt;&amp;nbsp;8. Schmalkalden&amp;nbsp; 23,5 4:8
&lt;br&gt;&amp;nbsp;9. Bad Salzungen&amp;nbsp; II 21,5 4:8
&lt;br&gt;&amp;nbsp;10. Schweina&amp;nbsp; 20,5 2:10
&lt;/div&gt;</description></item><item><title>Runde 8</title><link>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison94-95/bericht8/</link><pubDate>Fri, 01 Jul 1994 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison94-95/bericht8/</guid><description>&lt;div class="archive-legacy"&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&amp;nbsp;
&lt;br&gt;&lt;b&gt;Bezirksliga S&amp;uuml;dth&amp;uuml;ringen&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;
&lt;p&gt;Durch einen schwer erk&amp;auml;mpften 4,5:3,5 Sieg gegen Randspringer Bad
Salzungen II behauptete der ESV Lok Meiningen seinen 3. Tabellenplatz und
sicherte sich damit vor dem letzten Spieltag den Klassenerhalt.
&lt;br&gt;Laut Tabelle waren die Meininger vor dem Spiel leichter Favorit, jedoch
durfte man die G&amp;auml;ste keinesfalls untersch&amp;auml;tzen. Bei der Ausgeglichenheit
der Staffel konnte man ein spannendes Match erwarten, der Sieg der Bad
Salzunger gegen Steinheid sorgte zus&amp;auml;tzlich f&amp;uuml;r den n&amp;ouml;tigen
Respekt.
&lt;br&gt;&amp;nbsp;Peter Lehmann spielte an Brett 3 Franz&amp;ouml;sisch,eine Lieblingsverteidigung.
Durch eine Unachtsamkeit verlor er einen Bauern, den der Gegner jedoch
schon bald zur&amp;uuml;ckgeben mu&amp;szlig;te, damit die Stellung einigerma&amp;szlig;en
ausgeglichen bleibt. Ein schnelles Remis war die Folge. An Brett 8 hatte
Leander Hoffmann keine M&amp;uuml;he, die Partie gegen die Caro-Kann-Verteidigung
seines Gegeners ausgeglichen zu gestalten. Nachdem fast alle Figuren abgetauscht
wurden und keine Seite einen Vorteil sah, einigte man sich auf die Punkteteilung.
Dann kam der erste R&amp;uuml;ckschlag. Hans M&amp;uuml;ller, ein Schachfreund,
der erst vor kurzem mit 60 Jahren den Weg zum aktiven Schachsport gefunden
hatte, mu&amp;szlig;te an Brett 7 lange Zeit Verteidigungsaufgaben bew&amp;auml;ltigen.
Nach 2 Stunden jedoch machte sich die fehlende Spielpraxis und nachlassende
Konzentration bemerkbar, der Meininger beging den spielentscheidenden Fehler
und gab kurz danach die Partie verloren. Bad Salzungen ging somit mit 2:1
in F&amp;uuml;hrung. Jedoch w&amp;auml;hrte die Freude nicht lange. Uwe R&amp;ouml;&amp;szlig;ner
w&amp;auml;hlte an Brett 2 die Colle-Er&amp;ouml;ffnung, eine ruhige Spielweise.
Sein Gegner, des Abwartens m&amp;uuml;de, versch&amp;auml;rfte im Mittelspiel die
Stellung. Dabei unterliefen ihm jedoch einige ungenaue Z&amp;uuml;ge, die der
Meininger ausnutzen konnte, einen Freibauern bis nach g7 vorzusto&amp;szlig;en
und dem Gegner die Rochadem&amp;ouml;glichkeit zu nehmen. Durch konsequenten
Ausbau des Stellungsvorteils wurde schlie&amp;szlig;lich &amp;acute;der Punkt eingefahren&amp;acute;
und damit der 2:2 Ausgleich hergestellt. Axel Lehmann hatte sich am ersten
Brett auf Kosten eines Freibauern eine sehr verhei&amp;szlig;ungsvolle Angriffsposition
erarbeitet. Im 21. Zug hatte der Meininger 2 M&amp;ouml;glichkeiten, sein Spiel
fortzusetzen: Angriff oder Verteidigung. Nach 30 min&amp;uuml;tigen Nachdenken
w&amp;auml;hlte er die letzte Variante, da ihm das Risiko einfach zu gro&amp;szlig;
war, schlie&amp;szlig;lich h&amp;auml;tte ein Fehlschlagen des Angriffs mit Sicherheit
den Partieverlust zur Folge gehabt. Eine Zugwiederholung erzwang schlie&amp;szlig;lich
die Punkteteilung. Bedauerlich ist dann nur, wenn die nachtr&amp;auml;gliche
Analyse ergibt, da&amp;szlig; mit dem Angriffszug die Partie gewonnen worden
w&amp;auml;re. Die Chance auf die Meininger&amp;nbsp; F&amp;uuml;hrung war somit vertan.
Was sich dann bei den letzten 3 offenen Partieen ereignete, trieb nicht
nur den Aktiven die Schwei&amp;szlig;perlen auf die Stirn. Denn die Aussichten
f&amp;uuml;r Meiningen waren alles andere als rosig, daf&amp;uuml;r standen 2 Partien
einfach zu schlecht. Heinz Tolksdorf mu&amp;szlig;te sich am 6. Brett mit einem
gegnerischen Freibauern auseinandersetzen, der schon sehr weit vorgedrungen
war. Durch gro&amp;szlig;artigen Kampf und geschickte eigene Drohungen, konnte
der Bauer gestoppt werden, die Punkteteilung war die Folge. Noch schwieriger
waren die Probleme, die Vera Latka (Brett 4) zu bew&amp;auml;ltigen hatte.
2 gegnerische verbundene Freibauern, unterst&amp;uuml;tzt von Springer und
L&amp;auml;ufer, galt es aufzuhalten. Zum Gl&amp;uuml;ck konnte der feindliche
K&amp;ouml;nig nicht mit in das Geschehen eingreifen, die Partie w&amp;auml;re
wohl sofort verloren gewesen, hatte die Meiningerin doch schon ohnehin
einen Bauern weniger auf dem Brett. Durch kluges Man&amp;ouml;vrieren konnte
sie die feindlichen Figuren von den Freibauern ablenken und schlie&amp;szlig;lich
einen davon erobern, was schlie&amp;szlig;lich auch hier zur Punkteteilung
f&amp;uuml;hrte - die mit Abstand beste k&amp;auml;mpferische Leistung dieser Saison.
Damit stand es 3,5:3,5 und die letzte Partie mu&amp;szlig;te die Entscheidung
bringen. Jan Grube, der Kreismeister, hatte an Brett 5 an seinem 22. Geburtstag
schon fr&amp;uuml;h einen Bauern gewinnen k&amp;ouml;nnen. Geschickt behauptete
er diesen Vorteil bis ins Endspiel. Der Gegner jedoch konnte die offene
K&amp;ouml;nigstellung dazu nutzen, mit unz&amp;auml;hligen Schachgeboten der Dame
den K&amp;ouml;nig &amp;uuml;ber das ganze Brett zu jagen. Jeder Zug mu&amp;szlig;te
genau berechnet werden, der kleinste Fehler h&amp;auml;tte unweigerlich zum
Partieverlust gef&amp;uuml;hrt. Dazu kam, da&amp;szlig; der Meininger schon sehr
viel Zeit verbrauchte und nur noch 5 Minuten auf der Uhr hatte. Die Spannung
wurde fast unertr&amp;auml;glich. Nach knapp 6 Stunden Spielzeit konnte sich
sein K&amp;ouml;nig vor der Dame verstecken und der Freibauer brachte die Entscheidung.
&lt;br&gt;&amp;nbsp; Mit dieser gro&amp;szlig;artigen k&amp;auml;mpferischen Leistung konnte
der 3. Tabellenplatz behauptet werden, den man nun zusammen mit Steinheid
einnimmt. Diese beiden Teams haben damit vor dem letzten Spieltag den Klassenerhalt
geschafft, w&amp;auml;hrend Schweina und Bad Salzungen II absteigen m&amp;uuml;ssen.
Am 26.04 entscheidet sich im letzten Spiel, wer diese beiden Mannschaften
in die Bezirksklasse begleiten wird.
&lt;p&gt;Ergebnisse:&amp;nbsp; Gehren - Schmalkalden 4:4; Steinheid - Barchfeld 5:3;
Breitungen - Benshausen 4:4;
&lt;br&gt;&amp;nbsp; Schweina - Lauscha 3:5
&lt;p&gt;Tabelle:
&lt;br&gt;&amp;nbsp;1.&amp;nbsp; Breitungen&amp;nbsp; 35 12:4
&lt;br&gt;&amp;nbsp;2.&amp;nbsp; Benshausen&amp;nbsp; 36 11:5
&lt;br&gt;&amp;nbsp;3.&amp;nbsp; Meiningen&amp;nbsp; 34,5 10:6
&lt;br&gt;&amp;nbsp;3.&amp;nbsp; Steinheid&amp;nbsp; 34,5 10:6
&lt;br&gt;&amp;nbsp;5.&amp;nbsp; Gehren&amp;nbsp; 33 8:8
&lt;br&gt;&amp;nbsp;6.&amp;nbsp; Lauscha&amp;nbsp; 30 8:8
&lt;br&gt;&amp;nbsp;7.&amp;nbsp; Barchfeld&amp;nbsp; 29,5 8:8
&lt;br&gt;&amp;nbsp;8.&amp;nbsp; Schmalkalden&amp;nbsp; 32 7:9
&lt;br&gt;&amp;nbsp;9.&amp;nbsp; Bad Salzungen II 28,5 4:12
&lt;br&gt;&amp;nbsp;10. Schweina&amp;nbsp; 27 2:12
&lt;/div&gt;</description></item></channel></rss>