<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Saison 1997/1998 on schach|meiningen.net</title><link>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison97-98/</link><description>Recent content in Saison 1997/1998 on schach|meiningen.net</description><generator>Hugo</generator><language>de-DE</language><lastBuildDate>Tue, 01 Jul 1997 00:00:00 +0000</lastBuildDate><atom:link href="https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison97-98/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Runde 1</title><link>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison97-98/bericht1/</link><pubDate>Tue, 01 Jul 1997 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison97-98/bericht1/</guid><description>&lt;div class="archive-legacy"&gt;
&amp;nbsp;
&lt;br&gt;&lt;b&gt;Landesklasse West, Runde 1&lt;/b&gt;
&lt;p&gt;Im ersten Spiel der neuen Saison mu&amp;szlig;te sich der Aufsteiger ESV
Lok Meiningen den G&amp;auml;sten der ZSG GW Waltershausen mit 3:5 geschlagen
geben. So gab es zwar die erwartete Niederlage, dennoch war in dieser Begegnung
mehr drin.
&lt;br&gt;Als Neuling machten sich die Theaterst&amp;auml;dter vor dieser Begegnung
keine Illusionen, doch kampflos die Punkte abgeben wollte man nun auch
wieder nicht.
&lt;br&gt;Nach den Remisen von Friedrich und R&amp;ouml;&amp;szlig;ner sowie der Niederlage
von Tolksdorf zogen die G&amp;auml;ste mit 2:1 in Front. Doch Vera Latka konnte
schnell durch einen - wenn auch etwas gl&amp;uuml;cklichen - Sieg den Ausgleich
herstellen. Da die restlichen Partien noch v&amp;ouml;llig offen waren, sah
es f&amp;uuml;r die Meininger gar nicht so schlecht aus. Peter Lehmann spielte
am Spitzenbrett eine riskante Variante und geriet in einen pl&amp;ouml;tzlichen
Angriff seines Gegners, der leider nicht mehr zu parieren war. Doch mittlerweile
hatte sich das Geschehen an den noch 3 offenen Brettern gewandelt. Axel
Lehmann spielte eine ausgezeichnete Partie und hatte die ganze Zeit das
freiere Spiel. Frank J&amp;ouml;rges mu&amp;szlig;te einen vielleicht etwas vorwitzigen
Angriff seines Gegners parieren, doch nach Verlust sah die Partie keineswegs
aus. Und auch Jan Grube hatte eine sehr gute Stellung mit Materialvorteil,
so da&amp;szlig; sich die Theaterst&amp;auml;dter langsam fragten, wo die G&amp;auml;ste
die noch notwendigen 1,5 Punkte f&amp;uuml;r den Sieg hernehmen wollten. Doch
leider machte sich bei A. Lehmann die fehlende Praxis bemerkbar und er
stellte einz&amp;uuml;gig eine Figur ein. Und auch F. J&amp;ouml;rges, der sich
mittlerweile eine gewonnene Stellung erspielt hatte, nahm in einem Schlagabtausch
den falschen Bauern und verlor sein Spiel. Jan Grube behielt die Nerven
und f&amp;uuml;hrte seine Partie sicher zum Sieg, die Meininger Niederlage
lie&amp;szlig; sich damit jedoch nicht mehr verhindern.
&lt;br&gt;Auch wenn die Meininger den Saal mit teilweise h&amp;auml;ngenden K&amp;ouml;pfen
verlie&amp;szlig;en, sollten sie aus dieser Niederlage erkennen, da&amp;szlig;
sie vielleicht doch nicht ganz so chanchenlos in die Saison gehen und bei
konzentrierter Spielweise durchaus das eine oder andere P&amp;uuml;nktchen
erobern k&amp;ouml;nnten. Will man aber seine Minimalchanche auf den Klassenerhalt
wahren, mu&amp;szlig; man solche Gelegenheiten nutzen, denn viele wird es davon
nicht geben...
&lt;/div&gt;</description></item><item><title>Runde 2</title><link>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison97-98/bericht2/</link><pubDate>Tue, 01 Jul 1997 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison97-98/bericht2/</guid><description>&lt;div class="archive-legacy"&gt;
&amp;nbsp;
&lt;br&gt;&lt;b&gt;Landesklasse West, Runde 2&lt;/b&gt;
&lt;p&gt;Auch in ihrem zweiten Spiel gab es f&amp;uuml;r den ESV Lok Meiningen eine
Niederlage. Trotz gutem Spiel unterlag man in Ilmenau knapp mit 3:5.
&lt;br&gt;Obwohl man sich im ersten Spiel recht teuer verkauft hatte und nur
knapp an einem Punktgewinn scheiterte, war man nicht sehr optimistisch
in die Universit&amp;auml;tsstadt gereist. Denn die Unterschiede an den einzelnen
Brettern schienen doch zu deutlich, zudem fehlte mit Axel Lehmann ein wichtiger
Spieler am dritten Brett.
&lt;br&gt;Und f&amp;uuml;r die Theaterst&amp;auml;dter begann es auch nicht sehr erfreulich.
Schon nach kurzer Zeit mu&amp;szlig;te Heinz Tolksdorf seine Partie aufgeben.
Eine ungl&amp;uuml;ckliche Er&amp;ouml;ffnungswahl und ein ungest&amp;uuml;mer Angriff
gegen seinen unrochierten K&amp;ouml;nig lie&amp;szlig;en ihm keine Chance. Auch
Vera Latka hatte eine unorthodoxe Er&amp;ouml;ffnung gew&amp;auml;hlt, doch durch
geschicktes Spiel konnte sie ihre Stellung konsolidieren. In besserer Stellung
und mit Materialvorteil einigte sie sich dann mit ihrem Gegner auf Remis.
Christian Heller, ein Neuzugang des Vereines, spielte in seinem ersten
Punktspiel eine ordentliche Partie, die lange Zeit offen war. Doch die
Unerfahrenheit und mangelnde Spielpraxis spielten ihm einen Streich. Durch
ein grobes Versehen stellte er eine Figur und damit auch die Partie ein.
Ilmenau f&amp;uuml;hrte mit 2,5:0,5 und es sah gar nicht gut f&amp;uuml;r die Meininger
aus. Peter Lehmann hatte sich am Spitzenbrett mit Gerd Fornahl auseinanderzusetzen.
An eine Niederlage des Ilmenauers in einem Punktspiel konnten sich die
wenigsten erinnern, so lange mu&amp;szlig;te das schon zur&amp;uuml;ckliegen...
Doch Lehmann gab sich nicht verloren, k&amp;auml;mpfte tapfer und hielt die
Partie lange Zeit offen. Und das Unglaubliche geschah: Mit einer ausgezeichneten
Partie und seiner wohl besten Leistung in letzter Zeit gelang ihm ein sensationeller
Sieg. Als auch noch Uwe R&amp;ouml;&amp;szlig;ner, nach einem wechselhaften Spielverlauf
und unklaren Stellungsbildern, sein Spiel gewinnen konnte, sah es wieder
erfreulicher f&amp;uuml;r die Meininger aus. Und auch Jan Grube hatte mit seinem
Spiel wenig M&amp;uuml;he, nach &amp;uuml;berstandenem Zeitnotduell einigte man
sich auf die Punkteteilung. Damit stand es 3:3 und die restlichen beiden
Partien mu&amp;szlig;ten entscheiden. Doch leider unterlief Frank J&amp;ouml;rges
ein positioneller Fehler. Die entstandene Bauernschw&amp;auml;che nutzte sein
Kontrahent gnadenlos aus und die Partie ging f&amp;uuml;r den Meininger verloren.
Walter Friedrich hatte sich in der Er&amp;ouml;ffnung &amp;uuml;berfahren lassen
und man mu&amp;szlig;te hier mit einer weiteren Niederlage rechnen. Doch Friedrich
spielte klug und inszenierte einen gef&amp;auml;hrlichen Angriff, der pl&amp;ouml;tzlich
wieder Hoffnungen aufkommen lie&amp;szlig;. Leider schlug der Angriff nicht
durch und im Endspiel ging die Partie dann doch noch verloren.
&lt;br&gt;Die Theaterst&amp;auml;dter sollten sich nicht allzusehr gr&amp;auml;men, sie
haben gut gespielt, vielleicht sogar etwas &amp;uuml;ber ihren M&amp;ouml;glichkeiten.
Leider jedoch fehlte auch diesmal das Quentchen Gl&amp;uuml;ck. In der n&amp;auml;chsten
Runde gibt es ein Duell der Tabellenletzten, die Meininger empfangen die
Mannschaft von Medizin Erfurt II. Und wie hei&amp;szlig;t es so sch&amp;ouml;n:
Neues Spiel, neues Gl&amp;uuml;ck...
&lt;/div&gt;</description></item><item><title>Runde 3</title><link>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison97-98/bericht3/</link><pubDate>Tue, 01 Jul 1997 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison97-98/bericht3/</guid><description>&lt;div class="archive-legacy"&gt;
&amp;nbsp;
&lt;br&gt;&lt;b&gt;Landesklasse West, Runde 3&lt;/b&gt;
&lt;p&gt;Knapp daneben ist auch vorbei - im Abstiegskampf b&amp;uuml;&amp;szlig;ten die
Meininger Schachspieler in der 3. Runde der Landesklasse West gegen einen
direkten Abstiegskanditaten wichtige Z&amp;auml;hler ein; gegen Medizin Erfurt
II gab es eine 3,5:4,5-Niederlage.
&lt;br&gt;Nachdem man in den ersten beiden Begegnungen ungl&amp;uuml;cklich verloren
hatte, nahmen sich die Theaterst&amp;auml;dter im Kampf gegen einen direkten
Abstiegskandidaten viel vor. Wollte man in Zukunft nicht von vornherein
als Punktelieferant gelten, mu&amp;szlig;ten aus dieser Begegnung unbedingt
die ersten Z&amp;auml;hler her.
&lt;br&gt;Die Meininger begannen auch sehr konzentriert und nach gut 2 Stunden
Spielzeit konnte Frank J&amp;ouml;rges (2. Brett) die erste Punkteteilung vermelden.
&lt;br&gt;Axel Lehmann (3), der sich eine vorteilhafte Stellung erspielte, patzte
jedoch f&amp;uuml;rchterlich und mu&amp;szlig;te sein Spiel sofort aufgeben. Walter
Friedrich (8) zeigte, da&amp;szlig; man sich auf ihn verlassen kann, nach knapp
3 Stunden Spielzeit einigte er sich mit seinem Gegner auf die Punkteteilung.
Peter Lehmann (Brett 1) hatte mit dem Spiel seines Gegners keine M&amp;uuml;he
und hielt das Spiel immer sicher auf Remisbreite - vielleicht h&amp;auml;tte
er sich in einer Variante sogar Vorteil erspielen k&amp;ouml;nnen. Als keiner
der Spieler mehr eine Gewinnm&amp;ouml;glichkeit ersp&amp;auml;hte, einigte man
sich auch hier auf die Punkteteilung. Als Uwe R&amp;ouml;&amp;szlig;ner (4) nach
wechselhaftem Spielverlauf seine Partie gewann und somit den zwischenzeitlichen
Ausgleich zum 2,5:2,5 herstellen konnte, sah es f&amp;uuml;r die Theaterst&amp;auml;dter
wieder freundlicher aus. Als dann auch Jan Grube (6) sich seinen Vorteil
von 2 Bauern nicht mehr nehmen lie&amp;szlig; und ebenfalls sein Spiel siegreich
gestalten konnte, w&amp;auml;hnten sich die Theaterst&amp;auml;dter ob der 3,5:2,5
F&amp;uuml;hrung schon fast am Ziel. Die Gesichter der Erfurter G&amp;auml;ste
wurden immer l&amp;auml;nger, den Meiningern fehlte aus den restlichen beiden
Partien lediglich noch ein halber Punkt. Und der konnte einfach nicht lange
auf sich warten lassen. Doch leider unterlief Vera Latka (5) in einer un&amp;uuml;bersichtlichen
Stellung ein grober Fehler und das sicher geglaubte Remis wurde doch nicht
erreicht. Heinz Tolksdorf (7), der in der Er&amp;ouml;ffnung einen Bauerngewinn
&amp;uuml;bersah, mu&amp;szlig;te sich in der Folge einem schweren Angriff erwehren,
zudem hatte er noch 2 Bauern weniger. Tolksdorf, mit 78 Jahren der Senior
des Teams tat dies jedoch mit Bravour. Es gelang ihm, den gef&amp;auml;hrlichen
Freibauern zu erobern und dabei die Damen zu tauschen. Damit war die Gefahr
gebannt, das verbliebene Endspiel sah den Meininger Spieler nun zwar mit
einem Bauern weniger, dennoch schien dieses Spiel f&amp;uuml;r den Gast nicht
gewinnbar. Die umstehenden Spieler beider Mannschaften bereiteten sich
schon seelisch und moralisch auf Remis und damit ein 4:4 Unentschieden
vor. Als Tolksdorf nur noch knapp 10 Minuten Zeit auf der Uhr hatte, forderten
die nahezu 6 Stunden Spielzeit ihren Tribut. Er lie&amp;szlig; unn&amp;ouml;tigerweise
einen Abtausch zu und der verbliebene Mehrbauer sicherten dem Gast nicht
nur den Sieg in diesem Spiel, sondern auch den 4,5:3,5 Mannschaftserfolg.
&lt;br&gt;Die Theaterst&amp;auml;dter nutzen in dieser Saison ihre M&amp;ouml;glichkeiten
einfach nicht. Nach dieser schweren Niederlage schrumpften die ohnehin
schmalen Chancen auf den Klassenerhalt auf ein Minimum zusammen, die Theaterst&amp;auml;dter
&amp;uuml;bernahmen in der Tabelle erstmalig die rote Laterne.
&lt;/div&gt;</description></item><item><title>Runde 4</title><link>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison97-98/bericht4/</link><pubDate>Tue, 01 Jul 1997 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison97-98/bericht4/</guid><description>&lt;div class="archive-legacy"&gt;
&amp;nbsp;
&lt;br&gt;&lt;b&gt;Landesklasse West, Runde 4&lt;/b&gt;
&lt;p&gt;Die Misere h&amp;auml;lt weiter an. Im vierten Spiel gab es f&amp;uuml;r die
Theaterst&amp;auml;dter die vierte Niederlage. Gegen Vacha hatte man keine
Chance und verlor deutlich mit 2,5:5,5.
&lt;br&gt;Eigentlich wollte man an diesem Sonntag zeigen, da&amp;szlig; es langsam
Zeit f&amp;uuml;r den ersten Sieg ist, hatte man doch in den vorangegangenen
Spielen nur knapp und stellenweise ungl&amp;uuml;cklich verloren. Doch die
Stimmung im Meininger Lager sank immer mehr, als ersichtlich wurde, da&amp;szlig;
der achte Mann an diesem Tag nicht mehr erscheinen w&amp;uuml;rde. Ein Ph&amp;auml;nomen,
welches in Lok-Kreisen so un&amp;uuml;blich nicht ist... Und in Unterbesetzung
stand man eigentlich von Anfang an auf verlorenem Posten. F&amp;uuml;r die
Mannschaft ist solch eine Situation denkbar ung&amp;uuml;nstig, denn so mu&amp;szlig;
man schon mal eine gewagte Variante spielen, einfach um Siegchancen zu
erhalten. Und leicht &amp;uuml;berzieht man dabei sein Spiel.
&lt;br&gt;Axel Lehmann (3. Brett)&amp;nbsp; &amp;uuml;berzeugte in dieser Saison noch
nicht wie gewohnt und so einigte er sich mit seinem Gegner schon fr&amp;uuml;hzeitig
in ausgeglichener Stellung auf das Unentschieden. Bleibt zu hoffen, da&amp;szlig;
er dadurch zu alter Sicherheit zur&amp;uuml;ckfindet und sich wieder als eine
St&amp;uuml;tze der Mannschaft etablieren kann. Frank J&amp;ouml;rges (2), der
selbst lange Zeit in Vacha spielte, kannte seinen Gegner nat&amp;uuml;rlich
aus dem FF und so war auch die Spielanlage f&amp;uuml;r keinen der beteiligten
ein Geheimnis. Schon fr&amp;uuml;h war hier die Luft aus der Partie und die
Punkteteilung die logische Folge. Vera Latka (5) hatte sich einem Spiel
mit unterschiedlichen Rochaden auseinanderzusetzen, sowas verspricht immer
rasante K&amp;ouml;nigsangriffe. Nachdem sie den ersten Ansturm des Gegners
parierte, einigte man sich in unklarer Stellung auf das Unentschieden.
Uwe R&amp;ouml;&amp;szlig;ner (4) kann in dieser Saison offensichtlich nicht verlieren.
Nachdem er in der Er&amp;ouml;ffnung einen ungenauen Zug spielte, versuchte
er in ausgeglichener Stellung eine Kombination, die beide T&amp;uuml;rme f&amp;uuml;r
die Dame und Stellungsvorteil einbringen sollte. Doch leider hatte diese
Kombination ein &amp;acute;Loch&amp;acute; und so ging noch eine Figur dabei verloren.
Im Gef&amp;uuml;hl des sicheren Sieges jedoch patzte sein Gegner und R&amp;ouml;&amp;szlig;ner
konnte das Materialgleichgewicht wieder herstellen, die Punkteteilung war
die logische Folge.
&lt;br&gt;Peter Lehmann (1) zeigte wieder einmal eine sehr souver&amp;auml;ne Leistung.
Schon fr&amp;uuml;hzeitig hatte er sich einen Mehrbauern erspielt. Doch sein
Gegner verteidigte sich z&amp;auml;h und trotz Materialvorteil fand sich leider
kein Gewinnweg. Auch hier wurde daraufhin der Punkt geteilt. Heinz Tolksdorf
(7) hatte sich einen deutlichen Materialvorteil erspielt und alles rechnete
in diesem Spiel mit einem vollen Punktgewinn. Doch leider stellte er zun&amp;auml;chst
eine Figur ein und anschlie&amp;szlig;end warf er das Spiel vollst&amp;auml;ndig
weg. Jan Grube (6), bisher eine St&amp;uuml;tze der Mannschaft, hatte nicht
seinen besten Tag erwischt, schon nach 12 Z&amp;uuml;gen unterlief ihm ein
grober Fehler, der eine ganze Figur kostete. Damit war die Partie eigentlich
vorbei, doch Grube qu&amp;auml;lte sich und seinen Gegner noch bis zum 58.
Zug, ehe er aufgab.
&lt;br&gt;In diesem Spiel waren die Theaterst&amp;auml;dter zum ersten Mal in dieser
Saison ohne echte Gewinnchance, die Niederlage geht damit wohl auch in
dieser H&amp;ouml;he in Ordnung. Unterbesetzt kann man halt keine Spiele gewinnen...
&lt;/div&gt;</description></item><item><title>Runde 5</title><link>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison97-98/bericht5/</link><pubDate>Tue, 01 Jul 1997 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison97-98/bericht5/</guid><description>&lt;div class="archive-legacy"&gt;
&amp;nbsp;
&lt;br&gt;&lt;b&gt;Landesklasse West, Runde 5&lt;/b&gt;
&lt;p&gt;Chancenlos waren die Meininger Schachspieler in ihrem 5. Spiel, in Bad
Salzungen unterlag man deutlich mit 6,5:1,5. Die Niederlage ging zwar in
Ordnung, so schlecht, wie das Ergebnis vermuten l&amp;auml;&amp;szlig;t, war man
jedoch gar nicht.
&lt;br&gt;Gegen die erste Vertretung aus Bad Salzungen rechnete man sich vor
Spielbeginn nicht viel aus und so war man von vorneherein um Schadensbegrenzung
bem&amp;uuml;ht. Die Einstellung der Theaterst&amp;auml;dter stimmte, die Salzunger
mu&amp;szlig;ten hart um ihre Punkte k&amp;auml;mpfen. Es dauerte fast vier Stunden,
bis die ersten Ergebnisse zu vermelden waren. Vera Latka (5. Brett) einigte
sich mit ihrem Gegner auf Remis und schon kurz darauf konnte Axel Lehmann
(3) nach einem mutig vorgetragenen Angriff sogar einen vollen Erfolg vermelden.
Die Theaterst&amp;auml;dter f&amp;uuml;hrten mit 1,5:0,5. Zu diesem Zeitpunkt ahnte
wohl niemand der Anwesenden, da&amp;szlig; dies schon die ganze Punktausbeute
der G&amp;auml;ste gewesen war. Wolfgang Oleak (8), als Ersatz aufgeboten,
spielte gegen einen wesentlich st&amp;auml;rker einzusch&amp;auml;tzenden Spieler
eine ausgezeichnete Partie. In hochgradiger Zeitnot vergab er sogar eine
Siegchance, die fehlende Zeitnot-Erfahrung sorgte daf&amp;uuml;r, da&amp;szlig;
im 39. Zug sein Bl&amp;auml;ttchen fiel - Verlust durch Zeit&amp;uuml;berschreitung.
Uwe R&amp;ouml;&amp;szlig;ner (4) und Peter Lehmann (1) hatten zwar jeweils materiellen
Nachteil, jedoch waren diese Spiele keineswegs verloren. Im Endspiel zeigten
aber beide Meininger Schw&amp;auml;chen und die Punkte gingen an die Kontrahenten.
Heinz Tolksdorf (7) ruft jedesmal bei seinen Mannschaftskameraden Respekt
hervor: mit seinen 77 Jahren spielt er noch ein sehr gutes Schach, was
auch sein Gegner neidlos anerkannte. Dennoch mu&amp;szlig;te sich Tolksdorf
einem Besseren beugen. Auch Jan Grube (6) k&amp;auml;mpfte lange Zeit mit Materialnachteil,
den Partieverlust konnte er aber nicht verhindern. Frank J&amp;ouml;rges (2)
hatte ein wechselvolles Spiel zu bestreiten. Ein etwas ungl&amp;uuml;ckliches
Man&amp;ouml;ver bescherte ihm einen Minusbauern und Stellungsnachteil. Sein
Kontrahent vergab sogar eine sofortige Gewinnm&amp;ouml;glichkeit. Dann unterlief
diesem ein ungenauer Zug und J&amp;ouml;rges h&amp;auml;tte die Partie wieder vollst&amp;auml;ndig
ausgleichen k&amp;ouml;nnen. Zeitnot verhinderte jedoch, da&amp;szlig; er den richtigen
Zug fand. Im Endspiel hatte er zwar einen Bauern weniger, die meisten Umstehenden
waren sich jedoch sicher, da&amp;szlig; dieses Spiel Remis ausgehen wird. Und
so passte es denn auch in das bisherige Geschehen, da&amp;szlig; J&amp;ouml;rges
dieses Spiel doch noch verlor.
&lt;br&gt;Bad Salzungen hat einfach eine bessere Mannschaft als die Theaterst&amp;auml;dter
und so ist eine Niederlage gegen dieses Team auch keine Schande, auch wenn
sie etwas zu hoch ausfiel. Die Einstellung stimmte jedenfalls. Das n&amp;auml;chste
Spiel gegen Kleinschmalkalden stellt f&amp;uuml;r die Theaterst&amp;auml;dter das
Schl&amp;uuml;sselspiel dar, sollte man auch das verlieren, ist der Abstieg
wohl besiegelt.
&lt;/div&gt;</description></item><item><title>Runde 6</title><link>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison97-98/bericht6/</link><pubDate>Tue, 01 Jul 1997 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison97-98/bericht6/</guid><description>&lt;div class="archive-legacy"&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&amp;nbsp;
&lt;br&gt;&lt;b&gt;Landesklasse West, Runde 6&lt;/b&gt;
&lt;p&gt;Mit einer knappen 3,5:4,5 Niederlage gegen die G&amp;auml;ste aus Kleinschmalkalden
besiegelten die Schachspieler des ESV Lok drei Spieltage vor dem Saisonende
den Abstieg aus der Landesklasse West.
&lt;br&gt;Gegen wen will man gewinnen, wenn nicht gegen den direkten Mitabstiegskonkurrenten?
Diese Frage stellten sich auch die Theaterst&amp;auml;dter und so bot man das
Beste auf, was im Verein derzeit verf&amp;uuml;gbar ist. Gegen Kleinschmalkalden
hat jedoch auch das nicht gereicht.
&lt;br&gt;Heinz Tolksdorf (7) kostete eine Unachtsamkeit schon nach 2 Stunden
eine Figur und damit die Partie. Frank J&amp;ouml;rges (2) sah kurze Zeit sp&amp;auml;ter
in seinem Spiel keine Gewinnm&amp;ouml;glichkeiten mehr und einigte sich daher
mit seiner Gegnerin auf Remis. Anschlie&amp;szlig;end folgten f&amp;uuml;r Lok
zwei herbe R&amp;uuml;ckschl&amp;auml;ge. Vera Latka (5) &amp;uuml;bersah nach 4 Stunden
Spielzeit, da&amp;szlig; ihre Dame &amp;uuml;berlastet war, was einen Springer
und damit die Partie kostete. Und nur wenige Minuten sp&amp;auml;ter mu&amp;szlig;te
Uwe R&amp;ouml;&amp;szlig;ner (4) sich zwischen Matt oder Turmverlust entscheiden,
auch dieses Spiel war somit verloren. Kleinschmalkalden hatte jetzt bereits
3,5:0,5 Punkte erreicht und alles deutete auf einen klaren Sieg der G&amp;auml;ste
hin. Doch Jan Grube (6) lie&amp;szlig; sich in seiner Partie nicht die Butter
vom Brot nehmen. Von Anfang an stand er besser, baute seinen Stellungsvorteil
systematisch aus und gewann sein Spiel sehr sicher. Walter Friedrich (8)
konnte die Partie lange Zeit ausgeglichen gestalten und nach einem Abtausch
fast aller Figuren sah alles nach Remis aus. Sein Gegner hatte jedoch scheinbar
keine Ahnung von Bauernendspielen und so gelang es Friedrich noch, die
Partie zum Siege zu f&amp;uuml;hren. Meiningen war damit wieder auf 2,5:3,5
herangekommen und die G&amp;auml;ste wurden langsam nerv&amp;ouml;s. Die beiden
Lehman-Br&amp;uuml;der hatten nun alles in der Hand. Peter Lehman am Spitzenbrett
hatte mit Denis Wiegner einen starken Widerpart und von Meininger Seite
konnte man eigentlich von vorneherein in dieser Partie nicht viel erwarten.
Lehmann jedoch spielte hervorragend und obwohl er zwei Bauern weniger hatte,
vermochte es sein Gegner nicht, das ungleichfarbige L&amp;auml;uferendspiel
f&amp;uuml;r sich zu verwerten - Remis. Axel Lehmann (3) hatte sich einen Mehrbauern
erspielt und mu&amp;szlig;te versuchen, diesen zur Dame zu f&amp;uuml;hren. Sein
Kontrahent verteidigte sich jedoch sehr geschickt und Lehmann, der zwischendurch
vielleicht etwas zur&amp;uuml;ckhaltender h&amp;auml;tte spielen sollen, behielt
zwar seinen Mehrbauern, er war jedoch nicht zu verwerten. Auch dieses Spiel
endete Remis und Schmalkalden hatte beide Mannschaftspunkte gesichert.
&lt;br&gt;Mit dieser Niederlage ist der Abstieg praktisch besiegelt, Chancen
auf den Klassenerhalt sind nur noch theoretischer Natur und v&amp;ouml;llig
realit&amp;auml;tsfremd. Das n&amp;auml;chste Spiel gegen Ruhla, einem Aufstiegsanw&amp;auml;rter
in die Th&amp;uuml;ringenliga, k&amp;ouml;nnte f&amp;uuml;r die Theaterst&amp;auml;dter
wieder ein ern&amp;uuml;chterndes Resultat bereithalten...
&lt;/div&gt;</description></item><item><title>Runde 7</title><link>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison97-98/bericht7/</link><pubDate>Tue, 01 Jul 1997 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison97-98/bericht7/</guid><description>&lt;div class="archive-legacy"&gt;
&amp;nbsp;
&lt;br&gt;&lt;b&gt;Landesklasse West, Runde 7&lt;/b&gt;
&lt;p&gt;Mit einer deutlichen, wenn auch viel zu hohen 2:6 Niederlage beim Tabellenf&amp;uuml;hrer
Ruhla ist der Abstieg aus der Landesklasse nun auch rechnerisch besiegelt.
&lt;br&gt;Ohne gro&amp;szlig;e Hoffnungen waren die Theaterst&amp;auml;dter in den Th&amp;uuml;ringer
Wald gefahren. Beim letztmaligen Aufeinandertreffen mu&amp;szlig;ten die Meininger
alle acht Punkte beim Gegner lassen - die bisher h&amp;ouml;chste Niederlage
in der Vereinsgeschichte. Daf&amp;uuml;r galt es nun am vergangenen Wochenende,
beim Staffelfavoriten Schadensbegrenzung zu &amp;uuml;ben.
&lt;br&gt;Schon nach fast 2 Stunden Spielzeit gab es die ersten Punkteteilungen
zu vermelden. Vera Latka (Brett 5) einigte sich mit ihrem Gegner in ausgeglichener
Stellung nach 17 Z&amp;uuml;gen auf Remis. Heinz Tolksdorf (7) beendete seine
Negativserie: Wilhelm von Otte, sein Kontrahent, bot ihm nach unorthodoxer
Er&amp;ouml;ffnungsbehandlung des Ruhlaers die Punkteteilung an. Axel Lehmann
(3) spielte die Er&amp;ouml;ffnung sehr sicher und konnte sich so einen leichten
Stellungsvorteil erk&amp;auml;mpfen. Als die Partie so richtig spannend wurde,
verlor sein Gegner die &amp;Uuml;bersicht und stellte zweiz&amp;uuml;gig eine Figur
ein. Meiningen ging mit 2:1 in F&amp;uuml;hrung. Walter Friedrich (8) lehnte
in besserer Stellung verst&amp;auml;ndlicherweise ein Remisangebot seines Gegners
ab. Anschlie&amp;szlig;end verfolgte er jedoch einen falschen Plan, so da&amp;szlig;
er sein Spiel sogar noch verlor. Uwe R&amp;ouml;&amp;szlig;ner (4) hatte sich eine
sehr sch&amp;ouml;ne Angriffposition erspielen k&amp;ouml;nnen, so da&amp;szlig; auch
er das Remisangebot seines Kontrahenten folgerichtig ausschlug. In klar
gewonnener Stellung &amp;uuml;bersah er jedoch einen Konter seines Gegners,
so da&amp;szlig; er zun&amp;auml;chst seinen Angriff und gleich darauf einen Bauern
und damit das Spiel verlor. Peter Lehmann am Spitzenbrett opferte wieder
einmal seine Dame f&amp;uuml;r Turm und Leichtfigur und hatte fortan schwere
Verteidigungsaufgaben zu bew&amp;auml;ltigen. Lehmann k&amp;auml;mpfte tapfer,
jedoch spielte sein Gegner einfach stark und so mu&amp;szlig;te Lehmann nach
fast 6 Stunden Spielzeit seinen Kampf aufgeben. Frank J&amp;ouml;rges (2) packte
in der Er&amp;ouml;ffnung eine T&amp;uuml;te Zement aus und go&amp;szlig; sie in seine
Stellung. Das Resultat war ein &amp;acute;bombensicherer&amp;acute; Aufbau, der
schwerlich zu knacken war. Doch sein Gegner operierte geschickt und durch
viele kleine Nadelstiche spielte er sich nach und nach Stellungsvorteile
heraus. Auch hier war es nach fast 6 Stunden soweit. Ein Fehler in verlorener
Stellung besiegelte die Niederlage. Jan Grube (6) hatte sich einen Bauernvorteil
erspielen k&amp;ouml;nnen und es war nicht zu sehen, wie sein Gegner die drohende
Niederlage vermeiden wollte. Als er dann auch noch den Damentausch anbot,
vers&amp;auml;umte Grube jedoch, in eine klar gewonnene Stellung abzuwickeln.
Statt dessen beging er stellungsm&amp;auml;&amp;szlig;ig Suizid und lie&amp;szlig;
sich sogar noch mattsetzen.
&lt;br&gt;Die Niederlage fiel - wieder einmal - viel zu hoch aus und spiegelt
den wahren Spielverlauf nicht wider. Besonders die Niederlagen von R&amp;ouml;&amp;szlig;ner
und Grube waren mehr als &amp;auml;rgerlich. Damit haben die Theaterst&amp;auml;dter
den Abstieg aus der Landesklasse nun auch rechnerisch besiegelt. Bleibt
zu hoffen, da&amp;szlig; man in den letzten beiden ausstehenden Spielen endlich
einmal punktet, damit man sich nicht mit bl&amp;uuml;tenreiner Weste aus der
Klasse verabschieden mu&amp;szlig;...
&lt;/div&gt;</description></item><item><title>Runde 8</title><link>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison97-98/bericht8/</link><pubDate>Tue, 01 Jul 1997 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison97-98/bericht8/</guid><description>&lt;div class="archive-legacy"&gt;
&amp;nbsp;
&lt;br&gt;&lt;b&gt;Landesklasse West, Runde 8&lt;/b&gt;
&lt;p&gt;Mit einem unerwartet hohen 7:1 kam Erfurt West III beim ESV Lok arg
unter die R&amp;auml;der. Mehr als ein sehr sch&amp;ouml;ner Achtungserfolg ist
es f&amp;uuml;r die Theaterst&amp;auml;dter auf Grund der Tabellensituation jedoch
nicht mehr.
&lt;br&gt;Nachdem der Klassenerhalt nicht mehr m&amp;ouml;glich ist, konnten die
Theaterst&amp;auml;dter ganz unbelastet aufspielen und die eigene pers&amp;ouml;nliche
Bilanz verbessern. Ob es daran lag?
&lt;br&gt;Den G&amp;auml;sten aus Erfurt hatte man wohl einen gebrauchten Tag angedreht,
denn bei ihnen lief&amp;nbsp; an diesem Wochenende einfach nichts zusammen.
&lt;br&gt;Nach nur einer Stunde gab es die erste Entscheidung. Heinz Tolksdorf
spielte am 7. Brett seine ganze Fernschacherfahrung aus und offerierte
seinem Kontrahenten in der Er&amp;ouml;ffnung ein Bauernopfer. Als sein Gegner
meinte, sich einen zweiten Bauern holen zu k&amp;ouml;nnen, war es bereits
geschehen, Tolksdorf eroberte eine Figur und nur wenig sp&amp;auml;ter war
das Matt nicht mehr zu verhindern. Eine Glanzleistung in nur 10 Z&amp;uuml;gen
vom Routinier... Wolfgang Oleak (8), als Ersatz in die Mannschaft gekommen,
hatte keine M&amp;uuml;he, gegen einen vermeintlich st&amp;auml;rkeren Gegner Remis
zu halten. Das gleiche Resultat konnte Frank J&amp;ouml;rges (2) nach sicherem
Spielaufbau f&amp;uuml;r sich verbuchen. Die Theaterst&amp;auml;dter f&amp;uuml;hrten
mit 2:1 und es sah an einigen Brettern recht verhei&amp;szlig;ungsvoll aus,
so da&amp;szlig; erste Gedanken an einen Mannschaftserfolg aufkeimten. Vera
Latka (5) mu&amp;szlig;te sich ungest&amp;uuml;hmen Attacken ihres Gegners erwehren.
Dabei vernachl&amp;auml;ssigte er jedoch seine Entwicklung und als er es mit
den Angriffsbem&amp;uuml;hungen &amp;uuml;bertrieb, lief er in eine Bauerngabel,
die eine Figur und damit auch die Partie kostete. Peter Lehmann am Spitzenbrett
hatte, nachdem er ein unmotiviertes Opfer seines Gegners nicht richtig
beantwortete, eine ganz schwere Stellung zu spielen. Doch Lehmann verteidigte
sich geschickt und als sein Gegner dann noch eine Figur gewinnen wollte,
stellte sich heraus, da&amp;szlig; auch diese Zugfolge ein &amp;acute;Loch&amp;acute;
enthielt. Lehmann entdeckte das, gewann dabei Material und somit auch die
Partie. Jan Grube (6) vermochte es, seine Gegner zun&amp;auml;chst einzuengen.
Sp&amp;auml;ter sammelte er so viele kleine positionelle Vorteile an, so da&amp;szlig;
dieses in Materialvorteil und anschlie&amp;szlig;end in den Partiegewinn umgem&amp;uuml;nzt
werden konnte. Uwe R&amp;ouml;&amp;szlig;ner (4) erspielte sich mit seiner Lieblingser&amp;ouml;ffnung
eine hoffnungsvolle Angriffs-Stellung. In einem wilden Zeitnotgemetzel,
in dem der Gegner sein Heil im Dauerschach suchte, behielt R&amp;ouml;&amp;szlig;ner
nach einer Fehlkombination seines Kontrahenten die Oberhand. Axel Lehmann
(3) gewann im Mittelspiel einen Bauern und so fand man sich in einem gleichfarbigen
L&amp;auml;uferendspiel mit Mehrbauer wieder. Lehmann versuchte das nat&amp;uuml;rlich
zu gewinnen und so lehnte er folgerichtig zwei Remisangebote ab, was bei
seinem Widerpart etwas Frust erzeugte. Als Lehman sein Spiel, welches zwischen
&amp;acute;klar gewonnen&amp;acute; und &amp;acute;remis&amp;acute; wechselte, dann doch
siegreich gestalten konnte, platzte beim Erfurter Mannschaftsleiter der
Kragen. Wutentbrannt fegte er mit einem Handstreich s&amp;auml;mtliche Figuren
vom Brett und verlie&amp;szlig; tobend den Saal. Bei den umstehenden Meiningern
hinterlie&amp;szlig; diese Ausbruch nur ein verstecktes Grinsen, auch wenn
man ob der fast schon peinlichen Niederlage mit dem Gast etwas Mitleid
hatte.
&lt;br&gt;Das Gl&amp;uuml;ck, was den Theaterst&amp;auml;dtern in den vergangenen Runden
fehlte, sch&amp;uuml;ttete Caissa, die Schachg&amp;ouml;ttin, an diesem Wochenende
auf einmal aus. Schade, denn sonst w&amp;auml;re in dieser Saison vielleicht
doch was gegangen. Im letzten Saisonspiel gegen Rudisleben sollten die
Theaterst&amp;auml;dter den moralischen Aufwind nutzen und mit einem weiteren
Punktgewinn f&amp;uuml;r einen vers&amp;ouml;hnlichen Saisonausklang sorgen.
&lt;/div&gt;</description></item><item><title>Runde 9</title><link>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison97-98/bericht9/</link><pubDate>Tue, 01 Jul 1997 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://meiningen.erikskopp.de/saisonarchiv/saison97-98/bericht9/</guid><description>&lt;div class="archive-legacy"&gt;
&amp;nbsp;
&lt;br&gt;&lt;b&gt;Landesklasse West, Runde 9&lt;/b&gt;
&lt;p&gt;In ihrem letzten Punktspiel in der Landesklasse West trennten sich der
ESV Lokomotive und der SV Rudisleben 4:4. F&amp;uuml;r die Tabelle hatte das
keine Auswirkungen mehr, die Theaterst&amp;auml;dter standen schon seit 2 Runden
als Absteiger fest.
&lt;p&gt;Schachspieler haben es gut: Wenn es um nichts mehr geht, mu&amp;szlig; man
in Spielen, die keinen Einflu&amp;szlig; auf die Tabelle haben und noch dazu
meist ohne Zuschauer ausgetragen werden, nicht mehr k&amp;auml;mpfen bis zum
Umfallen. Und so einigten sich die Theaterst&amp;auml;dter mit ihrem Kontrahenten
in einem v&amp;ouml;llig bedeutungslosen Spiel sehr schnell auf ein 4:4 Unentschieden.
&lt;br&gt;F&amp;uuml;r den ESV Lok ist in dieser Saison das eingetreten, was man
eigentlich erwarten konnte. Manche Spiele gingen klar verloren, hier mu&amp;szlig;te
man die St&amp;auml;rke des Gegners einfach anerkennen. Es gab jedoch auch
Partien, die spannend verliefen und wo mit ein bi&amp;szlig;chen Gl&amp;uuml;ck
durchaus Punktgewinne m&amp;ouml;glich waren. Insgesamt jedoch mu&amp;szlig; man
feststellen, da&amp;szlig; der Abstieg f&amp;uuml;r die Meininger verdient war,
sie waren die schw&amp;auml;chste Mannschaft der Landesklasse. Die Personaldecke
ist f&amp;uuml;r diese Aufgabe einfach nicht ausreichend. So wird man in der
n&amp;auml;chsten Saison wieder einen neuen Anlauf &amp;uuml;ber die Bezirksliga
nehmen m&amp;uuml;ssen. Sollte sich jedoch an der Zusammensetzung der Mannschaft
nichts &amp;auml;ndern (Neuzug&amp;auml;nge, Jugendarbeit), wird das Ergebnis,
selbst bei einem erneuten Aufstieg, vorhersehbar sein...
&lt;/div&gt;</description></item></channel></rss>